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i love books #1

 

Anlässlich meiner Reise im August habe ich bisher zwei Bücher über Japan gelesen, die mir beide auf ihre Art gefallen haben.

 

 

Tokyo Pictures, Images and Photos

 

 

Zum einen wäre da 'The Tokyo Diaries' von David Schumann, ein Buch, das man so überhaupt nicht einschätzen kann.

Geziert durch ein mintfarbenes Cover läd es dennoch zum Kauf ein und hat man die ersten Seiten erst einmal hinter sich, wird einem ganz schnell klar, dass dieses Buch keine Dokumentation über Japan und keinesfalls ein Reiseführer ist. Es ist vielmehr die Geschichte eines Mannes, der sich auf den Weg in ein anderes Leben macht, in dem es um seine Leidenschaft zur Musik, Liebe und natürlich die täglichen Pflichten an der Uni geht.

 

David Schumann nimmt bei der Beschreibung seiner Erlebnisse kein Blatt vor den Mund und Worte wie 'fuck' oder 'scheiße' lassen sich kaum überlesen.

Genau dies macht 'The Tokyo Diaries' zu einem wahren Tagebuch, das den Wahnsinn im Alltag eines deutschen Studenten in Japan kompromisslos auf den Punkt zu bringen weiß.

 

'The Tokyo Diaries' von David Schumann/ rockbuch Verlag

 

kawaii japan Pictures, Images and Photos

 

 

Christoph Neumann hat die japanische Kultur in ihrer Verrückt- und Außergewöhnlichkeit entlarvt und genau aufgezeichnet was uns Europäer an Japanern stört. Im Wesentlichen werden alle Kuriositäten genannt, die einem, sofern man sich für das Thema vorher schon interessiert hat, in den Sinn kommen, wenn man an Japan denkt. Allerdings habe ich durch das Buch auch viele neue Dinge erfahren, auf die zu achten ist, wenn man nicht gegen die japanischen Gesellschaftsregeln verstoßen möchte. Neumann schreibt auf sarkastische Art & Weise, lässt den Leser teilhaben an bestimmten Erlebnissen und zeigt auf wo Japans kulturelle Schlaglöcher liegen. An einigen Stellen habe ich herzlich über die Eigentarten der Japaner gelacht, zum Beispiel als es um Müll und Schokolade ging,

 

"Vor den meisten Häusern oder Geschäften ist einfach kein Platz für stabile Mülltonnen wie in Deutschland. Die Gehsteige sind also frei von zerknüllten Papierchen, aber dafür versprerren kindshohe Plastiksäcke den Weg (...) Selbst dieser ausgesprochen unappetitliche Zustand vieler Straßen verleitet die Japaner nicht dazu, ihre Papierchen einfach auf die Straße zu werfen, weil es sowieso keinen Unterschied mehr machen würde. Nein, sie verhalten sich immer korrekt, Müll mit nach Hause, Müll in die eigene Mülltonne, Müll vor das Haus in der korrekt zugebundenen Mülltüte." (Darum nerven Japaner, Christoph Neumann)

 

Im Großen und Ganzen ist das Buch sehr lohnenswert, ich habe nicht nur etwas dazu gelernt, sondern mich auch sehr amüsiert. Allerdings fehlen ein wenig die positiven Aspekte an der japanischen Kultur, denn auch wenn es in dem Buch nicht darum geht, fragt man sich am Ende: Warum lebt der Mann in diesem Land, wenn er die Japaner alle hasst?

 

'Darum nerven Japaner' von Christoph Neumann/ Piper Verlag

15.6.10 16:27
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marie / Website (15.6.10 17:49)
wie geil das ist, dass du nach Japan fährst. ich würd mich da gar nicht hintrauen, ich wär für die bestimmt einfach nur ein riesiges deutsches Ungeheuer :D
wie lange fährst du denn dahin? und fährst du nach Tokio?
wie aufregend :D
und jetzt habe ich die vier ersten Zeilen mit einem w angefangen, ich bin so verrückt!


Kim Barbie / Website (17.6.10 21:02)
Heii
danke für dein Komi, hast wirklich ein schönen Blog. Ich finde Japan auch total toll und interessant
xoxo

http://thekimbarbie.blogspot.com

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